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Author Archives: stephan

  • stephan
  • Posted on 7. Oktober 2020
  • Posted in Forschung |
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    Gegen Kakaokrankheiten

    Ghana und die Elfenbeinküste sind bedeutende Kakaoproduzenten. Als hochgradige Bedrohung missfällt die «Cocoa Swollen Shoot Virus»- Krankheit (CSSVD). Wenn die Ernte damit vernichtet wird, so gefährdet dies die Lebensgrundlage von Kakaobauern. Bis heute werden die infizierten Bäume gefällt, der dadurch entstandene Verlust wird auf 7 Milliarden USD beziffert. Dennoch ist die Krankheit weiterhin verbreitet.

    Eine essentielle Lösung liegt primär in einer vielfältigen Natur. Die Kakaobäume bevorzugen andere Baumsorten in ihrer Nachbarschaft. Monokultur schadet auch hier. Nun stellt sich vorrangig die Frage, wie Vielfalt in der Natur erreicht werden kann, und sich dessen wirtschaftlichen Betrachtungen mit allen Kosten rechnen.

    Mögliche, versteckte Kosten, eben Schädlingsbefall, Zerstörung von Böden, weniger Vielfalt, Krankheiten, das alles muss ebenso berücksichtigt werden. Um eine Krankheit auszurotten, müssen ihre Ursachen analysiert und später eine Umgebung geschaffen werden, die dieser Krankheit keine Chance mehr bietet.

    Dafür braucht es Geldmittel, und das CRIG in Ghana ist eine Organisation, die mehr unterstützt werden sollte. Sie forscht im Verbund mit der ETH und den Fibl.. In Betracht des immensen Schadens könnte zu Gunsten aller mehr getan werden.
    Bericht über die Kakaokrankheit in der Gartenpraxis

    Bei einer Reise in Ghana besteht die Möglichkeit dieses Institut (CRIG) zu besuchen und sich über Forschungsergebnisse orientieren zu lassen.

  • stephan
  • Posted on 7. Oktober 2020
  • Posted in Forschung |
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    Cadmium, Gift für Kakao

    Ein wesentliche biologische Funktion fehlt dem Spurenelement Cadmium (Cd). Ferner schädigt es bereits in niedrigen Konzentrationen Natur und Menschen. Kakaoprodukte beinhalten reichlich Cadmium, und wir sollten alles tun dieses Gift zu vermeiden.

    Die EU möchte niedrige Grenzwerte einführen, die Industrie hält dagegen. Tatsächlich ist die Cadmium-Belastung unterschiedlich. Von 2014 bis 2016 führte die ETH eine breite Analyse in Lateinamerika durch.

    Bisher sind die Gründe nicht klar, Bodenbeschaffenheit, Klima, Düngemittel. Was können andere Pflanzen beitragen? Wie gehen die Kakaoplantagen damit um?

    Es stellt ein gewichtiges Thema für Kleinbauern dar; hier geht es um die Gesundheit aller. Antworten und Lösungen sollte die Wissenschaft geben. Wo und wie meldet sich dabei die reiche Schokoindustrie? Womit wir wieder beim Marketing ankommen.

    Zu Giftstoffen möchte niemand berichten, wäre dies doch für die Zukunft wirklich unentbehrlich.
    Cadmium Projekt der ETH

  • stephan
  • Posted on 7. Oktober 2020
  • Posted in Wirtschaft |
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    Nachhaltige Lieferketten

    Wie lassen sich Lieferketten gestalten und bewerten? Ich stelle mir diese Frage immer wieder. Da sehe ich immer wieder die vielen Fairtrade Siegel bei Kakaoprodukten im Supermarkt. Gleichzeitig ist die Armut in den Ursprungsländern noch hoch.

    Das Fibl, ein Institut in Frick, Schweiz untersuchte in der Region Kasawo in Uganda die Lage von mehr als 200 Kaffeebauern. Sie nutzten die entwickelte Lösung «Smart Farm Tool», welche die Wertschöpfungskette optimieren soll.
    Bericht vom Fibl über Nachhaltigkeitsprojekt

    Meiner Meinung nach findet das frappante Thema bei uns zu wenig Beachtung. Wir verpulvern viel Geld in Marketing, während die Bauern vor Ort durch Kakao immer weniger gewinnen.

  • stephan
  • Posted on 20. September 2020
  • Posted in Wirtschaft |
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    Nestlé Kakaoplan nach 10 Jahren?

    2009 forcierte Nestlé einen «Kakaoplan». Dieser schliesst etliche Ziele ein, die sehr wichtig sind.

    • Schutz der Wälder
    • Besseres Einkommen durch höhere Produktivität
    • Abschaffung der Kinderarbeit
    • Weniger Pestizide

    Eigens für den Kakaoplan baute Nestlé eine Webseite, welche diesbezügliche Informationen widerspiegelt, und welche die Besucher Dank Internetwerbung klicken sollen.
    Webseite von Nestlé Kakaoplan

    Dies kann sich zeigen lassen, die dortigen Resultate grossartig. Selbiges gilt für jegliche PR, welche Konzerne starten. Was könnte man tun, um die Werbung dafür obsolet zu machen? Wie könnten Betroffene, deren Lebenssituation sich gebessert hat, da mehr informieren? Was sind die Kritiken zu solchen Plänen, die alle Verarbeiter von Schokolade aussetzen und sich damit «emporstilisieren»? Was kann also getan werden, damit die Kakaobauern mehr Einfluss gewinnen? Grundsätzlich lässt sich die Einschätzung wie folgt zusammenfassen:

    • Armutsbekämpfung kocht auf schwacher Flamme.
    • Gewinne fallen vor allem bei Nestlé an.
    • Staaten fehlen Steuergelder, um ein Schulsystem aufzubauen.
    • Kinderreichtum fördert Kinderarbeit, Perspektiven fehlen.
    • Landarbeit lohnt sich weniger als Jobs in den Städten.
    • Für alles gibt es ein Siegel, wie deren Qualität bestimmen?

    Die Süddeutsche Zeitung hat einen Artikel verfasst, der auf die Untersuchung des Nutzens der Programme basiert.
    Kakaoanbau – bitterer Beigeschmack

    Tatsache ist, die Kakaobauern brauchen mehr Verantwortung, bessere Infrastruktur und Lebensbedingungen. Sowie, die Projekte der Unternehmen sollen vor allem die Konsumenten beruhigen.

  • stephan
  • Posted on 7. Juli 2020
  • Posted in Wirtschaft |
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    Kakao – Glücksfall für den Kongo?

    Der Kongo lässt eine bewegte Kolonialgeschichte hinter sich. Einen Grossteil davon schnappte sich Belgien,- König Leopold liess diesen sogar als persönliches Eigentum erklären -, einen anderen Teil die Franzosen. Am Ende sind es Details, welche die Kolonisierung mit sich brachte, sicherlich damit ebenfalls Ausbeutung. Die Kolonialmächte investierten aber auch etwas in Fairness, seit vielen Jahren sind die Kongolesen unabhängig.

    Wie zu erwarten, wurde Kakao ebenso durch die Belgier salonfähig gemacht. Ich hatte noch nicht die Gelegenheit dazu in Brüssel intensiv zu recherchieren. Jedenfalls bereitet man in der europäischen Hauptstadt äusserst feine Pralinés zu. Diese hoffentlich primär mit Kakaobohnen aus dem Kongo.

    Dem Kongo wohnt ein Reichtum an Rohstoffen inne. Seine vielfältige Natur segnet ihn daneben mit herrlichen Tropenwäldern. Eigentlich ein Paradies. Die Kolonialmächte raubten umfangreich an Kunstschätzen, alles was eigentlich den Kongolesen gehört. Zumindest sollte etwas Zeit gegeben werden, um Duplikate anzufertigen, denn Museen sind für eine gute Geschichtsbewältigung unentbehrlich.

    Nochmal zurück zu Ausgangsfrage. Warum verkörpert der Kongo heute nicht den führenden Kakao-Exporteur? Recherchieren Sie dazu, so meine Ermutigung an Sie. Ich arbeite ja an einer Webseite zum Kongo.
    Kongoreisen von T

  • stephan
  • Posted on 6. Juli 2020
  • Posted in Politik |
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    Ex CEO der CS Sozialunternehmer?

    Diese Frage kann er nur selber beantworten, und seine Erfahrung bei der Credit Suisse wird ihm sicherlich helfen, sobald er als ehemaliger CEO tätig ist.

    Ich weiss nicht, was die Elfenbeinküste bräuchte, war ich doch niemals dort, verfüge über keinerlei Pläne dorthin zu reisen.
    Eine Länder Webseite auf Deutsch habe ich kreiert. David, ein Deutschlehrer bot Hilfe an, die Fortschritte darauf können sich sehen lassen. Die Menschen Afrikas brauchen und wünschen Arbeit herbei, und mit Menschen im Tourismus zu arbeiten kann sehr inspirieren.

    Nur an der Elfenbeinküste erfahren die meisten Einheimischen unentwegte Armut, und all die vermögenden Reisenden aus Europa ziehen an ihnen vorüber. Wie könnten da wohl Freundschaften entstehen? Doch zuerst müssten mal die touristischen Möglichkeiten dafür analysiert werden.

    Die «Bonzen» aus Abidjan bewohnen ihre Luxusressorts, auch für europäische Touristen gestalten sich diese aber als zu teuer, und solcherlei Kapazitäten entlarven sich auch bald einmal als zu knapp. Es bräuchte ja noch entsprechende Infrastruktur dafür.

    Als ehemaliger CEO der Credit Suisse könnte Tidjane Thiam beweisen, was er kann. Ein stolzer Abgang nach dem Beschattungsskandal; er hat es trotz seiner vielen «Verdienste» offensichtlich nötig, um die Abgangsentschädigung zu streiten. Ein Schutz vor seiner Furcht, selbst nicht genug einheimsen zu können?

    Hier der entsprechende Artikel von der Redaktion Cash

    Nun könnte er doch in seinem Heimatland beweisen, etwas in der Schweiz gelernt zu haben. Die Schweiz bietet sich ausserdem vielen als Paradies an… Die Zeit wird dies offenlegen.

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